Umgebindehaus aus dem 17./18. Jh.
im Landkreis Görlitz





Das um 1700 errichtete Umgebindehaus zählt zu den für die Neißeregion typischen Langständerbauten, wobei die zugewandten Seiten später im Sinne des moderneren Stockwerkbaus verändert wurden. Das Gebäude zeigt demnach exemplarisch die beiden Hauptbauweisen im Bereich des Fachwerk- und Umgebindebaus nebeneinander. Die städtebaulich prägnante Insellage und die markante Schiefstellung verleihen dem Haus darüber hinaus eine besondere Präsenz im Ortsbild. Der neue Eigentümer des seit langem leer stehenden und zwischenzeitlich vom Abbruch bedrohten Kulturdenkmals plant eine behutsame Instandsetzung des konstruktiven Gefüges auf der Grundlage einer genauen bautechnischen und bauhistorischen Bestandsaufnahme. Dabei werden sämtliche vorgefundenen Bestandteile des äußeren und inneren Ausbaus ( Putze, Fenster, Türen, Dielenböden usw. ) erhalten. Hervorzuheben ist die geplante Stabilisierung des Gebäudes unter weitgehender Belassung der Schräglage, die inzwischen durchaus den Denkmalwert des Umgebindehauses mitbestimmt.
( Dr. U. Rosner )

Zukünftig ist eine halböffentliche Nutzung des Gebäudes geplant, als Sanierungsbeispiel mit Besichtigungs-und Beratungsmöglichkeit zum Thema Reparatur, Sicherung und Restaurierung von Umgebindehäusern

Bestand:
Historie, Restaurierungsplanung:
Objektsicherung:
Restaurierung der Holzkonstruktion:
< ergänzt
Reparaturen an Mauerwerk und Ausfachungen:
Impressionen:
< ergänzt


Sonntag, 29.Mai 2011
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